Die Sonne geht gerade auf und schon nach wenigen Metern werden wir von einem Blaupunktrochen in der Unterwasserwelt begrüßt.
Über die Seegraswiese ging es weiter Richtung Standardaußenriff. Leider war vorerst keine Schildkröte auf der Seegraswiese zu sehen. Wir schnorchelten erfolglos die Wiese kreuz und quer ab und ganz am Ende der Wiese bekamen wir doch noch etwas zu sehen.
'Big Mama' schwamm in nobler Distanz zu uns vorbei und ihre Schwimmbewegungen mit den Flossen wirkten so, als würde sie uns zum Abschied noch einmal zuwinken.
Nun ging es direkt zum Standardaußenriff, wo wir wieder jede Menge Fische zu Gesicht bekamen.
Nach 2:15 Std. waren wir beim Bootssteg angekommen, stiegen aus und fielen über das Frühstücksbuffet her.
Gegen Mittag ging es erneut ins Wasser. Für weitere 1:30 tauchten wir unter und erfreuten uns an der vielfältigen Unterwasserwelt des Superioraußenriffes.
Nach dem schnorcheln duschten wir und fielen über das Mittagsbuffet her. Also der selbe Ablauf wie am Morgen bzw. eigentlich jeden Tag.
Warum hat man nach dem Aufenthalt im Wasser eigentlich immer Hunger ?
Großmutters Weisheit, dass
"Wasser zehrt", ist gar nicht so falsch, denn der Aufenthalt im Wasser
ist der Fettkiller Nummer 1. Durch die Differenz von Körper- und
Wassertemperatur versucht der Körper, ständig eine Auskühlung auszugleichen.
Dabei wird der Stoffwechsel stark angekurbelt, der Energieumsatz und die
Fettverbrennung laufen auf Hochtouren. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Bei
etwa 25 Grad Celsius im Wasser werden etwa 20 bis 30 Prozent mehr Energie
verbraucht als an Land.
Ahaaa! Jetzt wissen wir es genau.
Nach dem späten Mittagessen und einer kleinen Siesta ging es um 16:30 für eine knappe Stunde zum Dämmerungsschnorcheln. Hier geht um 5:30 die Sonne auf und schon um 17:30 wieder unter.
Unter anderem waren folgende Fische, so wie wir, dämmerungsaktiv.
Als wir eigentlich schon Richtung Strand zurück schnorcheln wollten, hörten wir ein Stück meerwärts einen anderen Schnorchler aufgeregt rufen. Zuerst dachten wir, es wäre ein Notfall. Aber er deutete nach unten, worauf wir zu ihm schwammen und hinunter ins bereits düstere und trübe Wasser schauten.
Und da war er! Jeder von den hiesigen Schnorchlern will ihn sehen, aber nicht allen ist es vergönnt, ihm zu begegnen. Manche kommen bereits Jahre hierher, haben ihn aber noch nie gesehen.
Es dreht sich hier um 'Kuno'. Kuno ist ein Dugong (oder Gabelschwanzseekuh bzw. Seeschwein) und der Star an diesen Riffs. Ihn zu sehen, ist das Größte was einem hier beim schnorcheln passieren kann.
Mit dieser besonderen Begegnung ging unser letzter Schnorchelgang zu Ende und wir konnten gegen den Sonnenuntergang zum Strand zurückschwimmen.
Am Strand angekommen mussten wir dort noch allen erzählen das wir Kuno getroffen haben. Alle beglückwünschten uns dazu, auch wenn sie natürlich etwas neidisch waren. Am Zimmer genossen wir noch das soeben erlebte und fielen dann über das nächste Buffet, ein spezielles Abendgrillbuffet, her.