2018-10-02 - besser geht's (fast) nicht

Wenn die Sonne morgens aus dem Meer auftaucht, ist es für uns Zeit in selbiges einzutauchen.



Um 6:15 starteten wir den heutigen Schnorcheltag und dachten noch im Traum nicht daran, welche grandiosen Erlebnisse wir heute haben werden.

Erstmals in diesem Urlaub, haben wir drei Schnorchelgänge gemacht.

Der erste dauerte knapp zwei Stunden, ging über die Superior-Seegraswiese dem äußeren Standardriff entlang bis zum Bootssteg.

Als erstes begegneten wir wieder einmal 'Big Mama'.





Dann gesellte sich noch ein Gitarrenrochen dazu.




Entlang des Riffes sahen wir natürlich wieder eine Menge Fische.





Doch kurz bevor wir den Bootssteg erreichten, überschlugen sich die Ereignisse.

Wir rochen Rochen und schon sahen wir auch einen. Ein Blaupunktrochen hatte sich hinter einer Koralle versteckt. Aber nicht gut genug für uns. Dann kam er doch noch aus seinem Versteck um sich ordentlich fotografieren zu lassen.





Dann der Hammer! Aus einer Korallenhöhle heraus blickte uns ein Riesenkugelfisch in Augenhöhe an. Mit seiner über einen Meter Länge ein prächtiges Prachtexemplar.






Nun ging es über eine Sandbank Richtung Bootssteg. Und auf dieser Sandbank begegneten wir noch einer kleineren Schildkröte.




Zum Abschluss, kurz vor dem Ausstieg, schienen sich nochmals alle kleinen Fische des Riffs zu versammeln um uns einen schönen Abschied zu bereiten. Wie durch einen Konfettiregen schnorchelten wir durch bunte, schillernde und schimmernde Schwärmen von Fischen.





Richtig happy über das gesehene gingen wir wieder zurück auf unser Zimmer und dachten nicht, dass wir heute noch mehr sehen würden.


Zwischen Frühstück und Mittagessen, anstatt in der prallen Sonnen zu liegen, machten wir einen weiteren mehr als einstündigen Schnorchelgang.

Dabei sahen wir wieder verschiedene Fischarten.





Als Höhepunkt schwamm uns einer der ganz seltenen 'Spiegelfleck-Lippfische' (Twin Spot Wrasse / Clown Wrasse / juvenile coris aygula) vor die Augen bzw. Linse.






Nun ging es zum Mittagessen und einer kleinen Mittagsrast. Denn der nachmittägige Schorchelgang wartete bereits.

Auch dieser hatte es in sich. Natürlich sahen wir wieder jede Menge Fische, aber dann kamen auch ein paar ganz besondere Tiere aus ihren Verstecken.

Den Anfang machte der Krokodilfisch, der es sich im Seegras gemütlich machte.





Plötzlich huschte ein ganz besonderer Fisch, weil selten und sehr schön, vorbei, ein 'Gelbbrauner Kofferfisch'.





Das Beste kommst zum Schluss. Zuerst dachten wir es wäre eine Koralle. Doch plötzlich bewegte sich das Ding und entpuppte sich als Oktopus. Der kletterte nun die Korallen entlang wobei er immer wieder Form und Farbe veränderte. Ein tolles Naturschauspiel.









Damit endete ein ereignisreicher Tag und wir hoffen, dass wir morgen, am letzten Tag auch noch einiges zu sehen bekommen.