2018-10-01 - Beinahe-Kollision

Vor 6 Uhr gingen wir ins Wasser in der Hoffnung wieder einige interessante Meeresbewohner zu sehen. Als Schnorchelgebiet hatten wir wieder die Superiorseegraswiese, sowie das äußere Superiorriffs ausgewählt, das wir umrunden wollten.

Kaum auf der Seegraswiese, wurde es stressig.

Eine kleinere Schildkröte graste gerade friedlich vor sich hin.





Aber schon sahen wir einige Meter weiter aufgewirbelten Sand. Das schaut nach Rochen aus. Schnell schwammen wir hin und schon lag er vor uns. Der Gitarrenrochen. Fast ganz im Sand versteckt, buddelte er sich gerade aus und schwamm weg.




Unweit wurde schon wieder Sand aufgewirbelt. Der nächste Rochen. Diesmal eine Federschwanzrochen. Das war der erste seiner Art den wir überhaupt gesehen haben.





Gleich daneben machte ein großer Fisch einen Kopfstand, um im Sand nach Nahrung zu suchen.




Nach diesem furiosen Beginn konnten wir endlich zu äußeren Riff schwimmen. An der Innenseite schnorchelten wir gegen eine leichte Strömung hinauf, um mit der Strömung an der Außenseite hinabzugleiten.

Während der Riffumrundung hatten wir wieder viele Begegnungen mit interessanten Fischen.














Als wir am Ende der Riffrunde waren und ein wenig Richtung Seegraswiese schauten, kam von dort unsere Lieblingsschildkröte 'Big Mama' daher. Sie dürfte gerade auf der Seegraswiese zu Ende gefrühstückt haben und schwamm nun an uns vorbei in die Weite des Meeres hinaus.





Plötzlich stieß Edith unter Wasser und unter der Schnorchelmaske einen lauten Schrei aus. Eine Schildkröte kam genau dicht unter der Wasseroberfläche genau auf sie zu. Edith legte sich ganz flach auf das Wasser, die Schildkröte tauchte etwas ab, dadurch konnte ein Crash verhindert werden.

Franz hörte den Schrei, drehte sich um und sah ebenfalls die Schildkröte auf sich zu kommen. Allerdings war sie schon in Bodennähe, so dass keine Kollisionsgefahr mehr bestand. Ein Bild von oben und eines beim weg schwimmen, mehr ging sich nicht mehr aus. So schnell war die Schildkröte wieder verschwunden.





Nun wollten wir an den Strand schwimmen, doch schon wieder sahen wir eine rochenverdächtige Aufwirbelung von Sand. Richtig, wieder ein Rochen. Diesmal wieder einmal ein Blaupunktrochen.






Nach guten zwei Stunden beendeten wir den erlebnisreichen Schnorchelgang und mussten uns gleich die dabei aufgenommenen Bilder ansehen.

Dann wurde relaxt, gegessen, relaxt, bis wir Nachmittags von 15:30 bis 16.30 nochmals schnorcheln gingen. Diesmal wieder zum Standardriff, da man das vom Ufer aus leicht erreichen kann.

Es herrschte wieder starker Wind und Strömung, aber trotzdem haben wir wieder jede Menge Fische gesehen. Fotografieren war nicht leicht, aber ein paar Bilder davon gibt es trotzdem.