Heute, es war so gegen 5:45 steckten wir unsere Zehen vorsichtig ins Meer. Angenehm warm, um die 28 Grad. Vielleicht um diese Zeit noch wärmer als es heraussen ist. Begleitet von der aufgehenden Sonne, starteten wir zu unser heutigen Schnorcheltour.
Wir sind schon knapp nach 5:00 aufgestanden um so zeitig wie möglich die noch ruhige See auszunutzen. Im Laufe des Tages soll wieder Wind aufkommen und das schnorcheln nicht so einfach machen.
Die folgenden Riffnamen haben wir erfunden, da es keine offiziellen Riffnamen gibt. Wir haben sie einfach nach den Zimmerkategorien unseres Hotels vergeben, welche eben dem Riff am nächsten liegt.
Wir schwammen am inneren Superiorriff entlang zum äußeren Superiorriff und dann an dessen Außenseite ein Stück hinauf und die gleiche Strecke wieder zurück.
Das Meer war ruhig und spiegelglatt, daher auch wenig Strömung und ideal um sich auf die Unterwasserwelt zu konzentrieren. Unzählige Fische und Korallen breiteten sich vor uns aus. Die Zeit verflog nur so und schon waren zwei Stunden um und Zeit zum Frühstück zu schwimmen.
Das letzte Stück, das wir zu durchschnorcheln hatten, führte über eine Seegraswiese. Hier weiden manchmal ein Dugong (Seekuh bzw. Seeschwein), viele Fische und gelegentlich auch Meeresschildkröten.
Und genau eine solche tauchte plötzlich, nur wenige Meter vom Ufer entfernt, vor uns auf. Auch sie zupfte die Seegrashalm ab und schwamm fressend eine Zeitlang neben uns her.
Ein tolles Ende eines tollen Schnorchelganges.
Nach dem Frühstück hob sich der Wind und wir verschoben den zweiten Schnorchelversuch auf den späteren Nachmittag.
Gegen 16:00 stiegen wir oberhalb des inneren Superiorriffes ein, schnorchelten an diesem ein Stück entlang und wechselten zur Innenseite des gleichnamigen Außenriffs. Der Wind hatte zwar nachgelassen, blies aber doch noch und die Strömung kräftig und die Sicht relativ schlecht.
Trotzdem gelang es uns, einen Rochen zu erspähen.
Auch hier war die Unterwasserwelt sehr interessant und wir konnten uns an den unterschiedlichsten Formen und Farben von Korallen und deren Bewohner nicht satt sehen und genossen es über eine Stunde lang.