2018-09-22 – Ankunft am Flughafen Marsa Alam


Mit den letzten Sonnenstrahlen verließen wir das Flugzeug und fuhren mit dem Bus in das ca. 100 entfernte Ankunftsgebäude. 
Dort standen jede Menge Guides von den verschiedensten Veranstaltern herum, die routiniert die Reisenden zu dem entsprechenden Stand ihres Veranstalters dirigierten. Wir wurden an den Stand sieben verwiesen, wo ein Guide unsere Namen von einer Liste strich und meinte, dass wir nach der Passkontrolle vom nächsten Guide empfangen werden würden. Hätten wir noch kein Visum gehabt, so hätten wir hier bei ihm gleich eines kaufen können. E-Visum kostete uns 25€, hier hätten wir  30€ bezahlt – also ein guter Deal.

Gegenüber unseres Standes war gleich die Passkontrolle. Wir fanden sofort einen freien Schalter, zeigten Pass und Visum her und schon waren wir durch.

In die Ankunftshalle mündet auch das einzige Gepäckband und Edith übernahm gleich den Job als Kofferabholer. 
Franz konnte das nicht machen, da er bereits erwartet wurde. In der Ankunftshalle gibt es einen Mobilfunkverkaufsstand von ‚etilsalat‘. Durch das Shams-Alam-Hotel-Facebook-Forumwurden wir auf den Inhaber ‚Bishoo Comp‘ aufmerksam. Der soll für SIM-Karten nämlich nicht nur günstige Preise haben, sondern auch noch dazu ein ehrlicher Geschäftsmann sein. In vielen anderen Shops werden SIM-Karten zum vollen Preis verkauft, jedoch sind oft nur weniger als die Hälfte GB tatsächlich auf der Karte.
Franz wurde vom Verkäufer sofort erkannt, übergab sein Handy und nach wenigen Minuten war die neue SIM-Karte installiert und stolz zeigte der Verkäufer, dass die vereinbarten GB auch tatsächlich verfügbar sind. 
Nun ergab sich ein Problem. Im letzten Mail des Verkäufers wurden 40GB zu 40€ angeboten. Nun gab es dieses Angebot nicht mehr, sondern 48GB zu 55€. Ein großes Feilschen begann und am Ende zahlte Franz für die 48GB nur 40€. 5€ wurden dann noch extra für die SIM-Karte selbst verrechnet, aber das war von vornhinein klar – also wieder ein guter Deal.

Inzwischen war auch Edith mit dem Koffer eingetroffen und wir gingen vor die Ankunftshalle wo wir unserem Hotelbus zugewiesen wurden. Alles war gut organisiert und innerhalb weniger Minuten waren alle Fluggäste den entsprechenden Hotelbussen zugeteilt. Wir wurden in einen Kleinbus mit einem anderen Paar, das im Gorgonia Beach Resort absteigt, verfrachtet.

Und los ging die wilde Jagd. Wir hatten eine Strecke von ca. 120 KM auf einer Art Autobahn zurückzulegen. Die meiste Zeit ging es auch flott dahin, doch zwischendurch gab es einige Straßenstücke die noch nicht asphaltiert waren. Dann rumpelte es gewaltig und manchmal war die Straße so schlecht, dass der Fahrer auf eine angrenzende Wüstenpiste auswich. Das Ergebnis war allerdings auch nicht berauschend, sondern im wahrsten Sinne des Wortes erschütternd. Nach ca. 1 1/2 Stunden kamen wir dann kurz vor 20 Uhr im Hotel an.