Vom Bahnsteig am Flughafen wollten wir mit der Rolltreppe
zum Terminal fahren, aber die war leider kaputt und so mussten wir, und einige
andere Reisende, den Lift nehmen. Dieser ist nicht der Schnellste und daher kam
es zu einigen Minuten Wartezeit. Da Eurowings von Terminal 1 abfliegt, mussten
wir durch den ganzen Terminal 3 wandern, bis wir endlich den entsprechenden
Check-In-Schalter sahen.
Auf der großen Anzeigetafel suchten wir unseren Flug und
siehe da, bei der Abflugzeit stand nicht wie erwartet und gebucht 13:20,
sondern 13:00. Von der Änderung der Abflugzeit sind wir aber weder von der
Fluglinie noch vom Reisebüro bzw. Veranstalter verständigt worden. Da werden
wir noch nach Urlaub nachfragen müssen.
Dafür ging dann alles sehr rasch. Kein Mensch vor uns und
nach 5 Minuten hatten wir den Check-In hinter uns und waren unseren Koffer los.
Jetzt aber schnell in die Lounge zum Frühstück. Diese
befindet sich kurz nach der Bordkartenkontrolle. Wir schoben die Bordkarten in
den Kartenlesen, die automatische Tür öffnete sich und wir eilten zur Lounge um
die Ecke. Dort allerdings empfing und ein Schild ‚Wir sind übersiedelt‘. Die Lounge bzw. die Lounges befinden sich
jetzt nach der Passkontrolle im jeweiligen Terminal.
Also Passkontrolle statt Frühstück. Bei der Passkontrolle
waren je Schalter jeweils ca. 10 Leute angestellt. Nicht viele, aber doch etwas
Wartezeit. Gleich nebenan waren Self-Passport-Control Schalter. Dort stand
niemand. Wir eilten hin, hielten die Pässe in das Lesegerät, die Tür öffnete
sich, wir gingen zwei Schritte weiter, mussten kurz für ein Foto stoppen und
schon war die ganze Passkontrolle vorbei.
Jetzt war der Weg zur Lounge frei. Wir mussten nur um die
Ecke biegen und schon waren wir drinnen. Die Räume der Lounge sind jetzt viel
größer und es gibt mehr Sitzgelegenheiten.
Das Speiseangebot hat sich allerdings nicht vergrößert. Zum
Frühstück 2 Sorten Käse bzw. Wurst, sowie einige Müslisorten und die
Gebäckauswahl ist auch nicht groß. Aber wir waren mit den kleinen Semmerln,
Käse (Gouda, Emmentaler) und Wurst (Schinken, Salami) zufrieden. Auch der
Kaffee war gut und so konnten wir endlich in Ruhe frühstücken.
Kurz nach 11:00 wurde in der Lounge das Buffet um ein
Mittagessen erweitert. Nudel- bzw. Paprikaschaumsuppe, Reis, Salate, sowie ein
indisches Hühnercurry standen jetzt auch zur Auswahl. Wir haben allerdings nur
ein wenig davor gekostet. Edith die Nudelsuppe und Franz eine kleine Portion
vom Curry mit Reis. Alles hat sehr gut geschmeckt.
Schön langsam wurde es seit zum boarden. Den Security-Check
passierten wir problemlos und beim Gate befanden sich schon eine Menge Leute.
Darunter ein Gruppe Ur-Wiener. Da sie sich immer sehr laut miteinander
Verständigten wurden wir Zeuge einer sehr ‚Ein echter Wiener geht nicht unter‘
nahekommenden Unterhaltung.
Ein kleines Beispiel:
Ehefreu: ‚Host im Tuttti Friii wos kauft?
Ehemann: ‚Nau sicha! Jede Menga zum Sauffa!‘ und präsentiert
ihr stolz seine zwei mit Whiskyflaschen gefüllten Duty Free Sackerln.
Die Wartezeit wurde uns dadurch verkürzt, bis wir endlich in
den Bus steigen konnten, der uns zu unserem Flugzeug brachte. Bis alle
Reisenden im Flugzeug waren, war es bereits 13:00 – also Abflugzeit. Dann kam
noch die Durchsage des Kapitäns, dass aufgrund des hohen Flugaufkommens über
ganz Europa, sich unsere Abflugzeit um ca.30 Minuten verschieben wird. Damit
hatte fast recht, denn um 13:45 hoben wir dann endlich ab.
Die 3:45 Std. Flugzeit vergingen rasch. Es gab weder
Turbulenzen noch etwas zu essen oder zu trinken oder ein Unterhaltungsprogramm.
Wir schauten aus dem Fenster, ins Handy, den anderen Leuten zu und schliefen
auch ein wenig.
Dann begann das Flugzeug mit dem Sinkflug und da die Sonne
das Gleiche tat, landeten wir um 17:30 in einen schönen Sonnenuntergang hinein.